Artenschutz kann bereits auf dem eigenen Betriebs- oder Vereinsgelände beginnen. Mach mit!

Foto: Ortrun Heine

Deine Firma oder dein Verein möchte nachhaltig agieren und sich gern im Artenschutz engagieren?
Ihr möchtet etwas für den Schutz von Insekten, Singvögeln und anderen Tieren tun?
Ihr verfügt über größere Flächen, die bisher bei Insekten wenig Beachtung finden?

Ihr möchtet darüber hinaus auch eurer Belegschaft bzw. euren Mitgliedern etwas Gutes tun, sie zum Mitmachen animieren, Vorbildcharakter haben und ihnen zeigen, was man alles für die Biodiversität tun kann und welchen positiven Einfluss das auch auf das eigene Wohlbefinden hat?

Vielleicht produziert ihr als Firma auch bereits nachhaltige Produkte oder euer Vereinsziel beinhaltet Nachhaltigkeit und ihr möchtet, dass sich das in der Gestaltung eure Geländes niederschlägt? Eine logische Konsequenz, oder? Auch dann unterstützen wir gern.

Naturparadies mit heimischen Wildpflanzen

Ein naturnahes Gelände mit heimischen Wildpflanzen bietet eine Fülle an Leben, Nahrung und Heimat – und Erholung für die Seele:

  • Mittagspause zwischen Blumenrabatten mit regionalen Wildpflanzen:
    Schmetterlinge, die vorbeiflattern und Wildbienen, die man beim Pollen-Sammeln beobachten kann.
  • Statt exotischem Kirschlorbeer und Rhododendron stehen bei euch heimische Sträucher wie Kornelkirsche, Eibe oder Weißdorn. Da werden nicht nur Insekten auf das Gelände gelockt, sondern auch Vögel, die einheimische Sträucher als Nistplätze bevorzugen, ihre Brut mit Insekten füttern und sich später selbst von den Früchten ernähren.
  • Wusstest du, dass bei exotischen oder züchterisch veränderten Pflanzen nicht jede Blüte auch wirklich Pollen und Nektar bietet? Gefüllte Blüten sehen prachtvoll aus, sind aber für Insekten komplett nutzlos. Auch die Forsythie, die im Frühjahr schon früh mit ihren leuchtend gelben Blüten besticht, bietet den Insekten keine Nahrung, die Blüten der meisten Forsythienarten sind steril. Es wäre so, als würde man dir in der Kantine, anstelle eine leckeren Menüs, nur ein Foto davon auf den Teller legen. Macht irgendwie nicht richtig satt, oder?
  • Hast du schon mal über die Begrünung deiner Flachdächer nachgedacht. Auch hier bietet sich ein großes Potenzial, der Natur wieder Fläche zurückzugeben.
Halictus scabiosae von Otto de Zoete

Unsere Unterstützung

  • Wir liefern Infomaterial und vernetzen dich mit Gärtnereien, bei denen du große Mengen regionales Pflanzgut kaufen kannst, sowie mit dem GaLaBau, der dir hilft auch größere Flächen umzugestalten.
  • Wir geben dir viele Tipps zur naturnäheren Gestaltung deines Geländes, die weit über den Einsatz regionalen Pflanzgutes hinausgehen.

Du sparst Mahd-Einsätze, Dünger und vor allem den Einsatz von Pestiziden, denn den hat dein naturnah gestaltetes Gelände nicht mehr nötig. Einheimische Wildpflanzen benötigen auch weniger Wasser, da die Pflanzen von hier sind und an unser Klima angepasst. Eine Hortensie hingegen muss man z. B. im Sommer täglich gießen.

Und dass sich deine Belegschaft noch wohler fühlt, ist sowieso ein unschätzbarer Vorteil!

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Wir unterstützen dich gern! Ruf uns an oder schreib uns eine E-Mail.

Deine NABU-Ansprechpersonen

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Regionale Wildpflanzen

Deutschland ist in 22 Ursprungsgebiete eingeteilt. Die Gebiete unterscheiden sich aufgrund ihrer geografischen und klimatischen Bedingungen.

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